
Autofahrer waren auf der A 81 Stuttgart-Singen wegen der Wolkenbrüche, umher fliegender Äste und der Hagelschauer zeitweise zum Schritttempo gezwungen.
[SWR]
Genau da bin ich gestern durchgefahren, sowas habe ich noch nicht erlebt. Unter jeder Brücke war der Standstreifen voll mit Autos, deren Fahrer sich nicht weitertrauten. Nur den Hagel habe ich knapp verpasst, der lag noch fünf Zentimeter hoch neben der Straße. Erleichternd, wenn man die ganze Zeit im Radio von eingeschlagenen Windschutzscheiben und Ästen im Seitenfenster hört.
Umso schöner ist nach einer solchen Fahrt aber der Anblick, der sich einem dann abends oft bietet, wenn man auf der A8 von Stuttgart kommend hinter Karlsbad über die Kuppe fährt und das Rheintal vor sich liegen sieht. Hinten noch schwarze Unwetterwolken (über Schwaben, ist ja klar
, vorne die Sonne wieder durchbrechend und Karlsruhe in mystisches Licht tauchend, beleuchtet von gold schimmernden Wolken während Nebelschwaden durch die Waldstücke ziehen. Hach.
(Und nächstes Mal mach ich davon auch ein Bild.)
2005-07-30 |
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Aber nehmen wir mal an, jeder Bürger in Deutschland hätte ein Grundeinkommen von 1500 Euro. Wenn dann alle sagten, prima, das reicht mir, und würden nur noch konsumieren, dann hätten wir, solange die Fischer-Wernersche Vollautomatisierung noch nicht erreicht ist, natürlich ein Problem. Aber davon müssen wir nicht ausgehen. Stattdessen wird es sehr viele Menschen geben, die sich sagen: Das Grundeinkommen ist mir gerade recht, aber ich habe noch eigene Ziele und Bedürfnisse – jetzt arbeite ich nicht mehr, weil ich muss, sondern weil ich will. Jetzt kann ich tun, was mir liegt, und muss nicht dort arbeiten, wo ich am meisten Geld verdiene. Jetzt kann ich dort arbeiten, wo man angemessen mit mir umgeht. Und wo Produkte erzeugt werden, mit denen ich mich identifizieren kann. Das wäre eine enorme Klimaveränderung im Sozialen.
Sehr interessante Gedanken eines “Zahnpasta-Verkäufers”: Götz Werner, Gründer der dm Drogeriemarktkette. (Ähnlicher Inhalt, einfacher formuliert bei der Stuttgarter Zeitung)
[via WASG Blog]
2005-07-27 |
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Das hier zeigt mir das Setup des PalmDesktops an. Seit fünfzehn Minuten. Ich wollte diesmal die Option “Modify” versuchen, nachdem vorher schon “Repair” (mehrmals) scheiterte, ebenso hängenblieb und sich nur durch Abschießen des MS Installers beenden ließ. Und das nur, weil Hotsync von gestern auf heute den Geist aufgegeben hat. Ohne erkennbaren Grund und ohne Fehlermeldung. Startet einfach nicht mehr.*
Ich frage mich, ob wir in zehn, zwanzig, fünzig Jahren Rechner (oder das Äquivalent davon) haben werden, mit denen man einfach arbeiten kann. Ohne sich ständig mit so einem Sch… rumärgern zu müssen.
*um genau zu sein, startet es schon, tut dann zwanzig Sekunden lang nichts und beendet sich wieder
2005-07-19 |
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Ich wollte auch mal unbedingt eine Auspackgalerie machen:
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2005-07-16 |
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2005-07-16 |
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Glühbirnenmordende Stromnetze, gibt es sowas? Wenn ja, dann habe ich hier eins. Die Wohnung hier ist geeignet, jede Longlife-Angabe der Birnenhersteller ad absurdum zu führen.
2005-07-12 |
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(Jens Voigt)
Die Tour de France birgt für Zuschauer, die zum ersten Mal dabei sind, nicht selten eine kleine Enttäuschung. Sie mag zwar das drittgrößte Sportereignis der Welt sein, sie ist aber sicherlich auch das kürzeste. Zumindest wenn das Feld noch zusammen ist, ist innerhalb von 30 Sekunden alles vorbei. Dafür hat man sich dann zwei, drei Stunden vorher an die Strecke gestellt.
Nichtsdestotrotz herrschte heute in Bad Herrenalb (Bilder) wie auch gestern in Karlsruhe eine tolle Stimmung. Solche Ereignisse wünscht man sich öfter.
2005-07-09 |
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Tjaja, die Gewöhnung…
2005-07-09 |
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da haben wir da auch schon drueber diskutiert:
http://forum.keyboards.de/forum-cgi/tree.cgi?ID=111607&Ru=27
mmh, im prinzip klingt das alles sehr cool, aber da *muss* irgendwo ein haken sein…
gruss, alex
Das sind wirklich lesenwerte Gedanken.
Ich erinnere mich, daß ähnliches auch in “eine Billion Dollar” diskutiert wird.
Also Mehrwertsteuer rauf (und CDU wählen)?
Naja, so einfach ist das nicht. Selbst wenn das wirklich ein funktionierendes Modell ist (was ja noch nicht klar ist), wären unsere Parteien noch meilenweit davon entfernt, so etwas auch nur ansatzweise anzudenken. Die kriegen ja noch nichtmal eine dagegen relativ simple Vereinfachung des Steuersystems à la Merz oder Kirchhof hin.
Das hier ist vielleicht auch interessant:
http://de.wikipedia.org/wiki/Grundeinkommen
Wobei ich 1500 für viel zu viel halte, würde es sogar unter dem Existenzminmum von 7600 Euro ansetzen damit die Leute trotzdem arbeiten.
Im Gegenteil: 1500 sind eher noch zu wenig. Wenn man bedenkt, dass parallel die MwSt. auf 50% steigt…
Und der Sinn wäre ja eben, dass die Leute eben nicht mehr alle arbeiten gehen, sondern nur noch die, die Spaß daran haben. Wir haben ja so schon zu wenig Arbeit für die Bevölkerung…
Das ist ja… also das ist doch Kommunismus, oder irre ich mich?
Nein, das ist kein Kommunismus. Hier geht es ja z.B. nicht um die Abschaffung des Privateigentums.
An die Gedanken in “Eine Billion Dollar” (Escbach) anknüpfend sollte man sich vielleicht nochmal “Per Anhalter durch die Galaxis” (Adams )reinziehen. [Sinngemäß steht dort] Keine konnte die Probleme der Welt lösen, und bei den meisten Lösungsansätzen ging es um den Austausch kleiner bedruckter Scheinchen. Was eigentlich drollig ist, denn es waren ja nicht die kleinen bedruckten Scheinchen die Probleme hatten.
Vielleicht sollte man wirklich einmal darüber nachdenken, dass der Kapitalismus – Verzeihung: die soziale Marktwirtschaft – nicht das Ende der Entwicklung sein kann. Vielleicht sollte man einfach mal damit anfangen nicht alles in Dollar oder Euro zu messen.
Cheers gERD, der auch keine Ahnung hat.
dann kommen wir also doch alle zum pfund, denn das kann man wenigstens noch aufwiegen.
ansonsten würde ich eher zum vorschlag der Kirchhof-gruppe tendieren. der ist mir beim durchlesen nicht negativ in erinnerung geblieben. was machen wir aber dann mit den überflüssigen steuerfachangestellten ? theoretisch sind das ja hochqualifizierte arbeiter.
cheers – jochen -, der sich wahrschenlich erst dann darüber gedanken macht, wenn er selbst steuern zahlt.