Archive for May 2008

Hommage

Weezer – Pork and Beans.

Die Wikipedia hat aktuell eine nicht vollständige Liste der beteiligten Web Celebrities.

Realsatire

SpOn: Schäuble bestellt Telekom-Vorstand nach Berlin

Jetzt lädt der Innenminister zum Rapport: Angesichts der Spitzelaffäre um die Deutsche Telekom hat Wolfgang Schäuble den Vorstand des Konzerns nach Berlin zitiert. Laut einem Bericht der “FAZ” will Schäuble mit der Chefetage über Datenschutz diskutieren.

Vielleicht will er was lernen.

(Aber SpOn hat hier schlecht abgeschrieben. Nicht nur die Telekom ist eingeladen, sondern wohl alle deutschen Telekommunikationsanbieter.)

Hase und Igel

Die Mail mit der Versandbenachrichtigung kam heute morgen um 09:15 Uhr.

Zehn Minuten, nachdem der DHL-Bote an der Tür geklingelt hat.

Under attack

As many of you know, Revision3’s servers were brought down over the Memorial Day weekend by a denial of service attack. It’s an all too common occurrence these days. But this one wasn’t your normal cybercrime – there’s a chilling twist at the end. Here’s what happened, and why we’re even more concerned today, after it’s over, than we were on Saturday when it started.

Interessante Story, die mit einer DoS-Attacke beginnt und mit den höchst fragwürdigen Methoden eines einschlägig bekannten Anbieters von “anti-piracy”-Lösungen endet. Fragt sich nur, wer hier der Pirat ist.

Hatte ich auch noch nicht

Kenner

Haben Sie Grauburgunder?

Wie? Nein.

Weißburgunder?

Nein.

Burgunder?

Nein.

Haben Sie überhaupt Wein?

Wein? Ja. Welcher Geschmack?

Berlin

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Mehr…

Gegen den Megapixelwahn

Die Seite “6 Megapixel” versucht mit vielen Beispielen und technischen Erläuterungen gegen den laufenden Trend anzukämpfen, digitale Kompakt-Kameras mit immer höheren Sensorauflösungen zu produzieren.

Seit einiger Zeit beobachten wir, dass die Bildqualität der digitalen Kameras schlechter wird anstatt besser. Der Grund hierfür ist, dass die Bildsensoren in der Kamera in immer mehr und damit kleinere Pixel aufgeteilt werden. Welche Konsequenzen das hat, möchten wir auf dieser Website verdeutlichen.

Der Grund, warum wir sie ins Leben gerufen haben, ist die Spirale in der wir uns derzeit befinden und aus der wir ausbrechen müssen. Die meisten Menschen haben gehört, dass viele Pixel eine gute Kamera ausmachen und kaufen deshalb die Kameras mit den meisten Pixeln. Die Hersteller produzieren also Kameras mit immer mehr Pixeln, damit sie sich gut verkaufen. Was auf der Strecke bleibt, ist die Qualität der Bilder.

Beste Bildqualität mit 6 Megapixeln!

Selektion

Wie Nachtfalter der Evolution entkommen konnten, ist mir völlig schleierhaft. Knallen beim Fliegen alle zwei Sekunden gegen ein Hindernis, glauben offensichtlich, mit Licht könne man sich paaren und hängen sonst den ganzen Tag an Wänden oder Bäumen rum.

Oder nerven nachts bei offenem Fenster an der Schreibtischlampe.

Selbstportrait

Selbstportrait

Im Innern der Reichstagskuppel

Please hold the line

I’m gonna need 24 tall skinny soy lattes with sugar free hazelnut extra hot…and 32 grande no caff cappuccinos with light whip cream, sugar free hazelnut and vanilla with white chocolate mocha. And 14 grande supremos with a triple shot, sugar free vanilla, extra white mocha, no whip, no foam and an extra drizzle.

The “Intern Who is Buying for the Entire Office”, one of 8 Types Of Annoying People You’ll Find Inside Starbucks

Finished

Meine Gratulation geht an Jochen für die Fertigstellung dieses Schmuckstücks:

Image of the Boston Apple Store
Der neue Apple Store in Boston

Das Wort “Glasfassade” ist hier wörtlich zu nehmen. Sie besteht komplett aus Glas, auch die tragenden Elemente. Genauso wie die Treppe im Innern.

Mehr Bilder bei Lena, ifoAppleStore und Gizmodo.

Buffalo DriveStation Duo

Seit zwei Monaten nutze ich eine DriveStation Duo von Buffalo Technology als externe Festplatte. Von anderen externen Platten unterscheidet sie sich hauptsächlich dadurch, dass in dem Gehäuse zwei 7200RPM SATA-Platten in Größen bis zu 750GB hängen. Diese können wahlweise

  • als zwei separate Platten fungieren,
  • mit dem “Spanning Mode” zu einer Platte mit der doppelten Kapazität zusammengefügt werden (bis 1,5TB), oder
  • mittels RAID 1 für höchste Ausfallsicherheit sorgen.

Die Konfiguration des RAID-Modus geschieht über ein kleines Windows- oder MacOS-Tool:

Screenshot of Buffalo RAID Utility

Beim Wechseln des Modus gehen alle vorhandenen Daten verloren. Ich betreibe die 1TB-Version (derzeit bei Amazon für 219€ zu haben) als RAID 1 mit effektiv 500GB. Mitgeliefert werden Memo Autobackup und ein Tool zum Verschlüsseln der Daten, die ich mir allerdings noch nicht angeschaut habe.

Die Platte lässt sich mit USB 2 oder FireWire 400 anschließen, Kabel liegen bei. Das Netzteil ist im Gehäuse untergebracht, das mit knapp 3kg Gewicht recht schwer wirkt. Die Platten hängen tatsächlich, sind also nur oben verschraubt. Schaukelt man das Ding hin und her, hört man sie klappern. Aber die DriveStation ist eh nicht als portable Platte gedacht sondern als Erweiterung des heimischen PCs.

Das Datenblatt gibt Datentransferraten von bis zu 400Mbps (Firewire) bzw. 480Mbps (USB) an. In der Praxis benötigte das Kopieren z.B. von 30 GB Video-Dateien mit Windows über Firewire knapp 20 Minuten, umgerechnet also 200Mbps oder 25 MB/s. Kleine Dateien benötigen noch länger: für 10 GB Bilder braucht Windows 9:30 Minuten, das sind gerade mal noch 128Mbps bzw. 16MB/s.

Dabei ist die DriveStation relativ laut. Auf dem Tisch möchte man sie nicht stehen haben. Der Lüfter übertönt locker meinen PC, auch die Platten rattern recht vernehmlich. Steht sie unter dem Tisch z.B. auf dem Tower, ist die Geräuschentwicklung in Ordnung. Vielleicht wäre es aber besser gewesen Komponenten einzusetzen, die weniger Wärme produzieren, so dass eine passive Lüftung reichen würde. Die “High Speed”-Platten (theoretisch bis 300MB/s) sind jedenfalls bei dem Anschluss hoffnungslos unterfordert.

Im Gegensatz zu vielen anderen aktuellen Platten hat die DriveStation auch einen richtigen Netzschalter, schaltet sich aber mit Ausschalten des PCs mit ab. Bei längerer Nichtbenutzung läuft der Lüfter deutlich ruhiger.

Fazit: Verglichen mit anderen Lösungen ist die DriveStation recht teuer. Externe 500GB-Platten gibt es inzwischen für unter hundert Euro. Dafür hat man hier durch das RAID die Sicherheit der Daten auch bei Defekt einer Platte gewährleistet und muss sich nicht selbst um die Spiegelung kümmern.

Die ARD in China

ARD-Korrespondentin Ariane Reimers schreibt über die Bedingungen, unter denen sie zur Zeit aus dem Erdbebengebiet in China berichtet:

Aber natürlich bleiben die Probleme einer “Campingproduktion”. Es gibt kein fließend Wasser, keine Duschen, keine Toiletten. Nach den ersten beiden Nächten zu fünft im Auto wohnen wir jetzt immerhin schon in Zelten, aber viel Zeit zum Schlafen bleibt sowieso nicht, da alle Redaktionen ständig etwas wollen. Und wir hatten in der vergangenen Woche auch noch ARD-Woche, das heißt wir waren für die Belieferung von Morgen- und Mittagsmagazin zuständig.

Hinzu kommt die Zeitverschiebung. Wir stehen gewöhnlich um 8 Uhr auf, schwärmen zum Drehen aus und recherchieren für unsere Berichte. Eine Reporterin musste eigentlich immer in unserem “Lager” bleiben, um die Live-Schalten zu machen. Am Nachmittag beginnen wir mit dem Schnitt und der Endfertigung der Beiträge. Das zieht sich bis weit in die Nacht. Die Tagesthemen senden gewöhnlich um 4:15 unserer Zeit. Wenn auch da eine Live-Schalte gewünscht ist, heißt das, dass wir so lange aufbleiben müssen. Am Ende bleiben häufig genug nur zwei oder drei Stunden Schlaf pro Nacht.

Im Blog der Tagesschau

Freies WLAN, schreibt das Hotel

Jo, das WLAN war da. Aber der Connect nach außen nicht. Wir hätten höchstens eine LAN-Party veranstalten können.

Hoch lebe das alte UMTS-Modem.