Ein Blog. Kein Ponyhof.

The mother of all smartphone reviews

Apple have shown that there is a huge demand for exciting, innovative, lovable and imaginative consumer devices. All the rivals have to do is to … is to what? To produce cut price lookalikes or truly to pioneer and innovate? Well, the latter is what they should do, but the former is what most of them will do of course, because these dumb firms never ever learn. They are afraid to be good. They will blame stockholders, consumers, anyone but themselves.

Stephen Fry about the iPhone and its competition.

PowerPoint mit dem iPhone fernbedienen

Was für eine geniale Idee:

i-Clickr PowerPoint Remote

Akkuleistung des iPhone 3G

Hier der Screenshot der Benutzungs-Statistik bei fast leerem Akku:

Art der Benutzung waren in diesem Fall: Surfen, Mail, zwei Youtube-Videos, ein paar Anwendungen und Spiele, wenig Telefonie, wenig iPod. 3G und “Ortungsdienste” aktiviert, Mail-Pull auf 30min.

Der Akku hält also in der Regel länger als den befürchteten einen Tag.

Autocörrectiön

Über die Autokorrektur des iPhone wurde ja schon viel geschimpft und gelästert. Nicht zu unrecht:

Im kommenden OS 2.2 soll sie wohl abschaltbar sein und die Nutzerschaft jubelt.

Mir wär’s ja lieber, Apple würde sie reparieren.

Eine Woche mit dem iPhone

Eins vorneweg: Ja, ich bin zufrieden. Sehr.  Aber natürlich gibt es auch ein paar Macken.

Ein paar Bemerkungen:

  • Der Touchscreen ist exzellent. An die Screen-Tastatur muss man sich gewöhnen, ich wäre auf echten Tasten schneller. Ebenso muss man auf die Eigenarten der Autokorrektur aufpassen “öder” die Ergebnisse ignorieren. Solltet Ihr also demnächst seltsame SMS oder Mails von mir bekommen, wisst Ihr Bescheid.

    Drag & Drop fehlt mir nicht. Hatte das auf dem Treo eigentlich nur genutzt, um Telefonnummern aus der Anrufliste in einen bestehenden Kontakt einzufügen. Das kann das iPhone von Haus aus.

    Was mir wirklich fehlt, ist hingegen die Möglichkeit, Texte zu markieren. Will man mehrere Wörter löschen kann man sich nur ans Ende stellen und auf der Del-Taste bleiben. Und wenn man dabei nicht aufpasst, wünscht man sich gleich noch eine Undo-Funktion.

  • Es fehlt ein wiederholter Hinweis auf verpasste Alarme und Nachrichten. Den Treo kann man mit einer Anwendung dazu bringen, durch eine blinkende LED und im Fünf-Minuten-Takt durch Vibration und einen unauffälligen Ton auf sich aufmerksam zu machen, und zwar bis es bestätigt wurde. Auch Blackberrys blinken eine Zeitlang bei neuen Mails. Eine kleine LED, vielleicht mit dem von den MacBooks bekannten Pulsieren, würde hier nicht schaden.
  • Die erste Akkuladung hatte ich wie gesagt nach einem Tag weg, was aber sicherlich durch die überaus starke Benutzung bedingt war. Im normalen Gebrauch scheint es sich bei mir auf zwei, vielleicht drei Tage Laufzeit einzupendeln.
  • Synchronisierung übers WLAN wäre cool, gibt’s aber nicht. Man muss also immer mit dem USB-Kabel rumfummeln (oder sich ein Dock kaufen), auch wenn der Akku noch genug Saft für den nächsten Tag hat.
  • Das Überall-Dabei-und-Immer-An-Internet macht natürlich Spaß. An die ständige Verfügbarkeit von Mails, Webseiten und Straßenkarten gewöhnt man sich schnell. Gerade zusammen mit dem GPS-Empfänger macht das was her. Was haben wir früher nach Straßennamen gesucht und mit Faltkarten abgeglichen…

    Richtig lustig wird das aber erst, wenn Dritt-Anwendungen die Ortungsdaten verwenden. Twinkle zeigt Tweets von Usern in der Nähe an, TripAdvisor kann in der Umgebung nach Reise-Tips suchen, Take Me To My Car bringt einen zum irgendwo geparkten Auto zurück, andere zeigen Freunde auf der Karte an. Wer schonmal auf dem Gelände des Karlsruher Das Fest nach jemandem gesucht hat weiß, wie praktisch das sein könnte. Vorausgesetzt natürlich, alle laufen mit iPhone und der gleichen Anwendung rum.

  • Mit der Surf-Geschwindigkeit aus der TV-Werbung kann die Realität nicht ganz mithalten, es geht aber trotzdem akzeptabel schnell. Safari schmiert auch mal ab, z.B. ausgerechnet auf der Seite des Apple-Haushändlers Gravis. Obwohl der Browser prinzipiell alles außer Flash korrekt anzeigen kann, schalten viele Webseiten auf eine abgespeckte Mobilversion um. Das finde ich auch ganz angenehm, weil so nur die notwendigen Funktionen angeboten werden. Bei Amazon z.B. ist das ein Suchfeld und ein paar Links auf das Konto.
  • Einige der Basisanwendungen lassen noch zu wünschen übrig. So fehlt eine Aufgabenverwaltung komplett. Taskmanager gibt es daher zuhauf im AppStore. Things sieht hier ganz gut aus, syncht aber nur mit der entsprechenden Mac-Anwendung.

    Den Notizen fehlt die Synchronisierung mit irgendwas auf dem PC. Ich habe keine Lust, zuhause Sachen abzutippen, die ich unterwegs notiert habe. Die iPhone-Anwendung von Evernote wäre hier ganz interessant, ist aber wohl noch nicht ausgereift.

    Auch der Kalender ist sehr rudimentär. Kein Color-Coding, keine Kategorien, keine Abonnements von anderen Kalendern. Vor allem aber keine Wochenansicht, die im Horizontal-Modus ganz prima passen würde.

Downloading

Kaum zwei Tage hier und schon gibt’s ein Update. Ich werde aber kaum von Verbesserungen berichten können, nach nur einem Tag bzw. einer Batterieladung Erfahrung mit der alten Version.

Im Moment habe ich eher den Eindruck, iTunes bräuchte dringend ein paar Bugfixes. Das ist nicht aus Spaß auf Englisch eingestellt. Andernfalls schmiert es sofort kommentarlos ab, sobald das iPhone angeschlossen ist. Es hat mich ein paar Stunden gekostet, das rauszufinden.

Ebenso einige Stunden hat es mich gekostet rauszufinden, dass Probleme beim Update auf 7.7.1 und auf 8 nur dann passieren, wenn es auf Englisch eingestellt ist. Prima Sache das. Irgendwas ist hier kaputt.

Faszinierend

Dass man in einem Satz die Satzteile “Super Monkey-Spielstand absichern” und “im Smartphone Business-Markt ernst genommen werden” unterbringen kann, hätte ich auch nicht gedacht.

Das iPhoneblog schafft das spielend.

This must be the most appealing iPhone app

I Am Rich

Man muss nicht alles verstehen

Da baut Apple in das neue iPhone Stromfresser wie UMTS und GPS ein und erlaubt allerlei Third-Party-Apps mit unkontrollierbarem Ressourcenverbrauch und setzt dann einen kleineren Akku ein? Hallo?

Ich bin sicher, dass alle, die sich jetzt über Laufzeiten von teilweise unter einem Tag beschweren, liebend gerne den einen oder anderen Millimeter mehr Dicke in Kauf genommen hätten.

Wenn sie schlau sind, schieben sie’s auf den Provider ;-)

Neukunden auch (Update)

Vor einiger Zeit bin ich zu der Ansicht gelangt, dass das iPhone das fast perfekte Telefon für mich ist – zumindest, solange noch nichts anständiges mit Googles Android in Sicht ist. Das hat vor allem mit der Oberfläche, aber auch viel mit der selbstverständlichen Verfügbarkeit von Web-Inhalten auf dem Gerät zu tun. Während Surfen auf meinen bisherigen Geräten (Treo und Blackberrys) immer eher umständlich bis katastrophal funktionierte, klappt das auf dem iPhone einfach. Die erste Version passte vom Timing her nicht wirklich zum Ende der Laufzeit meines alten Mobilvertrags, aber als sich Anfang des Jahres die Gerüchte um eine neue Version gegen Juni/Juli verdichteten, sah das schon deutlich besser aus.

Der Plan war also, den alten Vertrag auf Juni zu kündigen, die Nummer irgendwo mit Prepaid zu parken und dann bei Verfügbarkeit das neue iPhone mit einem der beiden kleinen Complete-Tarife zu kaufen. Da e-plus mich nicht vom Vertrag in die eigenen Prepaid-Tarife lassen wollte, lag es nahe, gleich zu einer T-Mobile Xtra Card zu wechseln. Die grundsätzliche Vorgehensweise wurde mir so auch sowohl von einer T-Punkt-Mitarbeiterin und später auch der Hotline bestätigt.

Im Nachhinein betrachtet war das allerdings nicht unbedingt die beste Idee. Man ist dann nämlich sowas wie ein Nichtsoganzkunde: weder attraktiver Neukunde noch zu besänftigender Bestandskunde.

Das fing damit an, dass ich das iPhone nicht online vorbestellen konnte. Man kann im entsprechenden Formular zwar die Übernahme einer Nummer anstoßen, dort aber nicht T-Mobile als Quelle angeben:

Also gut, gewartet bis Anfang des Monats, bis auch Bestandskunden (die wie wir wissen immer der A… sind) vorbestellen durften. Aber da gab’s dann folgendes zu lesen:

Prima, dachte ich, das fängt ja gut an. Hotline angerufen, Sachverhalt erklärt, und: “Da melden Sie sich dann, wenn’s verfügbar ist, und dann switchen wir ihre Nummer in einen Vertrag.”

Also gut, das Online-System kann ja nicht für jede Eventualität gerüstet sein. Ich bin dann heute in einen der Karlsruher T-Punkte gegangen und habe mal gefragt. Nicht, dass ich nach den ersten Meldungen heute morgen erwartet hätte, noch eins zu bekommen. Immerhin wollte man mich anrufen, wenn wieder welche da sind. Und da sagt mir die nette Dame, die nichts dafür kann, auf meinen Hinweis mit der Nummernübernahme:

“Jahaaa. Sie sind ja erst ganz kurz bei uns. Da geht das nicht. Man muss mindestens drei Monate Kunde sein, ehe man die Xtra-Card in einen Laufzeitvertrag überführen kann.”

Spitze. So langsam verstehe ich die Aussagen, dass sich Leute für das Gerät entscheiden, obwohl es nur bei T-Mobile zu bekommen ist.

Update: Habe gerade mit der Hotline telefoniert (nach einer kurzen Odysee zur Xtra-Card-Aufladung, aber lassen wir das). Leider lässt sich da wohl tatsächlich nichts machen. Der Grund für diese Regelung sei “zuviel Missbrauch. Da haben Leute Xtra-Karten bestellt, um dann in einen Laufzeit-Tarif zu wechseln und dann außer Spesen nix gewesen”.

Ah ja.

Mir kommt da gerade so ein Songtext in den Sinn:

Dieser Weg wird kein leichter sein, dieser Weg wird steinig und schwer.

Ich möchte doch nur Kunde werden, das gibt’s doch nicht.

Bestandskunden sind immer der A…

Seit heute ist das iPhone 3G in Deutschland erhältlich. Es sei denn, man ist T-Mobile-Bestandskunde:

Hier hätte ein Artikel über das neue iPhone stehen können. Hier hätte stehen können, dass ich das iPhone-Upgrade-Angebot von T-Mobile ebenso wie die Tarife entspannter sehe als viele andere im Netz. Hier hätte sich der ein oder andere Leser vielleicht trotz der üblichen Bedenken gegen das Magenta-Monster doch für einen Vertragswechsel entschieden.

Stattdessen steht hier, wie unglaublich dumm und kundenfeindlich sich T-Mobile in diesem Fall verhält.

Spreeblick » T-Mobile: Im T-Punkt keine iPhones für Bestandskunden trotz vorrätiger Geräte

Update: Situation wohl geklärt.

Ts. Die Jugend von heute…

…macht iPhone-Video-Podcasts.

iPhone 3G Street Test

Mahalo Daily hat nicht nur ne neue Moderatorin (die in die sehr breiten Fußstapfen von Veronica Belmont tritt), sondern auch gleich einen Feldtest gemacht mit dem neuen iPhone:

Hallo?

Als wäre ein Telefon von Apple nicht genug, wird gleich das nächste angekündigt, das iPhone Shuffle:

Like the iPod Shuffle, the new iPhone Shuffle has no display. It’s an all-white rectangle with a little green light to show that a call is in progress. While the iPhone Shuffle superficially resembles the iPod Shuffle, its user interface is even more spare. In place of the familiar round iPod “wheel”, the iPhone Shuffle sports a single square button. When pressed, the iPhone Shuffle dials a random number from its phone book.

[via Swiss Metablog]