Archive for June 2004

Billy(g)

Ikea-Preisvergleich: Klippan in Polen holen – Wirtschaft – SPIEGEL ONLINE:

Das Europäische Verbraucherzentrum (EVZ) hat jetzt in einem systematischen Ikea-Preisvergleich die billigste Möbel-Nation ermittelt: Aus 17 europäischen Katalogen haben die Verbraucherschützer einen Warenkorb zusammengestellt. Darin sind zehn Produkte, die in allen Ländern angeboten werden: Das Zweisitzer-Sofa “Klippan”, der Klassiker unter den Couchgarnituren, ist darin genauso enthalten wie die Deckenleuchte “Steneby”.

Das Ergebnis der EVZ: Nirgends ist eine Ikea-Shoppingtour so günstig wie in Polen.

Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

Antrag

Die Größenbeschränkung für die Maildatei erhöhen? Das geht nur mit einem dreiseitigen Antrag. Mit detaillierter Begründung. Ja. An den Amtsleiter. Und an mich in Kopie. Das geht dann in den Ausschuss.

Du hast zuviel mit Behörden zu tun, wenn du erst das Grinsen im Gesicht des Sprechenden sehen musst, um sicher zu sein, dass das kein Scherz ist.

Neue Erfahrungen

On the eve of his recent sojourn in Europe, President Bush had an unpleasant run-in with a species of creature he had not previously encountered often: a journalist.

He did not react well to the experience.

Opinion: John Nichols: Pampered Bush meets a real reporter (captimes.com)

[via Boing Boing: A Directory of Wonderful Things]

There’s a new toy in da house

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Darf ich vorstellen? Wahine. (Name von hier)

IBM ThinkPad R50 18297RG. Pentium M 1500, 512B RAM, 15 Zoll SXGA, 40GB, CDRW / DVDROM, WLAN.

Und die übliche Installationsorgie.
Runter:
Norton AntiVirus
MSN Explorer
Outlook Express
Windows Messenger

Drauf:
2 Mio. Patches von MS
iTunes
Mozilla Browser und Mail
OpenOffice
gaim
Antivirus-Tool

Hab ich was vergessen?

Wann ist endlich Weihnachten?

Neu auf dem Weihnachts-Wunschzettel: Ein Display mit QUXGA-W-Auflösung. Yeah.

Hangover

Statt dem “Iraq Handover” den “Iraq Hangover” in der TV-Bildunterschrift gelesen und schon wird aus der Machtübergabe der Katzenjammer und trotzdem passt’s irgendwie.

Schneid

Schneid, jemandem den … abkaufen: Von Kommentatoren während der Fußball-EM 2004 stark überbeanspruchte Redewendung. Kandidat für das Unwort des Jahres. Hoffentlich.

Für Sven

LASS DAS MAL DIE ANJA NICHT HÖREN
;-)

Kerzen

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Ausrasten

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Und was meint Teamchef Völler dazu?

Völler: Das dauernde Gerede vom erreichten Tiefpunkt, dann noch mal einem. Und dann noch einem niedrigeren Tiefpunkt. Ich kann diesen Scheißdreck nicht mehr hören. Ich weiß nicht, woher die [...] das Recht nehmen, so etwas zu sagen. Das verstehe ich nicht. [...] Diese Berichterstattung ist für mich das allerletzte. Sonst ist es das Beste, dass ich den Beruf wechsele.

Frage: Suchen Sie sich da nicht den falschen Adressaten für Ihre Kritik aus?

Völler: Nein, ich suche mir genau den richtigen aus. Ich sitze hier seit drei Jahren und muss mir diesen Schwachsinn immer anhören.

Frage: Aber der Ansprechpartner für Ihre Kritik muss doch die [Partei] sein.

Völler: Die bekommt auch ihr Fett weg. Aber ich kann diesen Käse nach [...] von wegen Tiefpunkt nicht mehr hören. Wir haben heute [nur 27% erreicht]. Das ist für unsere Ansprüche sicherlich ein bisschen wenig. Wir sind [an der Regierung], da muss ein bisschen mehr kommen. Aber dann dieser Scheiß, der da immer gelabert wird… Wir sollten uns Gedanken machen, ob wir so weitermachen können. Es ist das allerletzte, immer alles in den Dreck zu ziehen. Ich lasse mir das nicht mehr so lange gefallen.

Frage: Aber wir müssten doch als [Regierung] eine Mannschaft wie die [CDU] klar beherrschen.

Völler: Wieso denn? Die [CDU ist] Tabellenführer, oder etwa nicht? Warum sollten wir den auswärts klar beherrschen? In welcher Welt lebt ihr denn alle? Ich habe doch die Mannschaft kritisiert und werde [bei der nächsten Wahl] nur die Leute aufstellen, die sich den Arsch aufreißen. Aber ihr müsst doch mal von euerem hohen Ross herunter kommen. Was ihr euch immer alle einbildet, was für [eine Politik] wir in Deutschland [machen] müssen… Was die [Regierung] um [Kohl] früher gespielt hat, konnte man sich doch gar nicht anschauen. Das war doch Stand[politik].

Frage: Ich kann jetzt nicht verstehen, warum da die Schärfe rein kommt.

Völler: Die Schärfe bringt ihr doch rein. Müssen wir uns denn alles gefallen lassen?

Frage: Ich habe doch jetzt keine Schärfe hinein gebracht.

Völler: Du nicht. Du sitzt hier auf deinem Stuhl und hast drei Weizenbier getrunken und bist schön locker.

Frage: Also in [Berlin] gibt es kein Weizenbier, ich bin auch kein Weizenbiertrinker. Ich weiß nicht, ob wir in diesem Stil weitermachen wollen. Aber jetzt sollen [bei der nächsten Wahl] Leute [antreten], die sich den Arsch aufreißen. Warum haben die heute das denn nicht getan?

(frei nach Völler: “Ich kann diesen Scheißdreck nicht mehr hören” | EM 2004)

Rekursion

Wie nennt sich das, wenn man auf Tippfehler in seinem Blog aufmerksam wird, weil man in Suchmaschinentreffern bei jemandem auftaucht, der sich auch und zwar genauso vertippt hat?

krch

In Anbetracht der Tatsache, wie Schweizer das “ch” aussprechen, ist www.ch.ch eine durchaus lustige Domain. ;-)

Aber sonst gibt’s da nicht viel zu sehen.

Horrorzahl

Nach Ansicht von Frank-Jürgen Weise, Chef der Bundesagentur für Arbeit, könnte die Arbeitslosenzahl schon Anfang nächsten Jahres auf fünf Millionen ansteigen. Er verlangt eine Änderung der Statistik, damit das Ausmaß des Schreckens nicht so deutlich wird.

Nach so einem Spruch gehört jemand sofort aus dem Amt geschmissen.

Wer auch sonst mal wieder so richtig den Kopf schütteln will, der sollte den Artikel durchlesen.

I’ve got (g)mail

Dank der freundlichen Einladung von Joe Litton bin ich inzwischen auch Gmail-Beta-Nutzer.

Ganz ungeachtet der Datenschutz-Bedenken ist der erste Eindruck der gleiche, den google damals machte. Simpel, schlank, easy to use, klasse. Das sollte man jedem GUI-Entscheider bei den klassischen Freemailern mal vor den Latz knallenie Nase halten. Die kapieren’s mal wieder nicht und denken, sie bräuchten nur die Menge des verfügbaren Speicherplatzes für den User zu erhöhen und wären damit fein raus. Aber das ist nicht der Punkt. Die Oberfläche macht’s.

oliver punkt regelmann at gmail punkt com

Nichtsdestotrotz wird das auf absehbare Zeit mit Sicherheit nicht mein genereller Mail-Account werden. Gmail kann (noch) kein POP3 oder SMTP. Und ich möchte meine Mails auf meiner Platte haben.

Evaluation

Nicht sehr intensiv

war die Antwort des potentiellen Kunden auf die Frage, ob sie sich denn die (sechs Wochen alte) Testinstallation angeschaut hätten. Im Klartext bedeutet das: Gar nicht. Und ich hatte mich noch gewundert, dass keine Rückfragen kamen. Nichtsdestotrotz wird im aktuellen Projektstand offenbar davon ausgegangen, auf Basis dieser Anwendung weiterzumachen.

Schön für uns, aber immerhin geht es hier um ein voraussichtlich fünfstellige Projektsumme. Ich habe das Gefühl, Probierversionen von 40$-Software werden daheim intensiver getestet.

Das soll jetzt nicht mal ein Vorwurf sein. Alles mögliche kann sie davon abgehalten haben. Aber es erspart einiges an späteren Fragen und vielleicht auch Missverständnissen, wenn die Anwendung zumindest ein wenig bekannt ist.