Archive for July 2010
Überraschung
Kostenexplosion: ICE-Strecke Stuttgart-Ulm wird 865 Millionen Euro teurer
Ein Grund für die Kostensteigerung bei der Neubaustrecke sei die Inflation, die mit rund 200 Millionen Euro zu Buche schlage
Mit Inflation konnte ja keiner rechnen.
Zu Tode komprimiert
Was treibt das Schweizer Fernsehen da eigentlich mit dem Video-Podcast der Rundschau?

Das kann man ja nicht mehr anschauen.
Ein Retuscheur erzählt
Nun, im Jahre 2010, ziemlich genau 20 Jahre nach der 3-Tage-Chromkugel und 10 Jahre nach meinem ersten 3D-Unterricht, bearbeite ich nun auch gerenderte Bilder. Alles, was man früher versucht hatte zu glätten, zu reinigen und zu perfektionieren, kommt nun wie geleckt aus den Tiefen irgendwelcher Rendernodes – mit perfekten Masken, sauberen Verläufen und rechnerisch 100%ig richtigen Perspektiven. Also wird nun in der Post alles wieder zurückgedreht, die Korrektur “nicht so artifiziell” erlebt eine Renaissance.
Mutter Fotografie, Tochter CGI und Freunde der Familie | KWERFELDEIN | Digitale Fotografie
Links 2010-07-22
- Merkel klagt, Internet mache Politikern das Leben schwer « Kulturkampf
- Privatisierte Autobahnen: Deutschlands gefährlichste Straße | Auto | ZEIT ONLINE
- Apple: Eigene Datenbank für Standortdaten, periodische Orts-Übermittlung durch iOS-Geräte
- In the end, a game may simply be a game
- Junge Union Berlin fordert Pornographieverbot : netzpolitik.org
- “a: Sperren sind nutzlos
b: Löschen funktioniert nicht
c: Dann lieber sperren.”
Schmorende Netzkabel am Rechner noch zu filmen…
…schaffen auch nur Mac-User: fscklog: Schmorendes Netzteil im Video, Erinnerung an kostenlosen MagSafe-Austausch.
Gemeinsame Interessen
Bei dem Ministerium hatte sich ein Psychotherapeut gemeldet. Ihm ist aufgefallen, dass seine Patienten andere Patienten als Freundschaftsvorschläge von Facebook bekamen.
Ist doch praktisch, die können sich jetzt prima untereinander austauschen.
Das Epizentrum verkrusteter Bürokratie
Das Bundeskriminalamt ist offensichtlich mit seinem Auftrag nicht zufrieden, sich um die Löschung kinderpornografischer Seiten zu bemühen. Die Ermittler kritisieren nach einem Bericht der Welt, dass 40 Prozent der beanstandeten Seiten nach einer Woche noch immer aufrufbar seien. Nun wollen sie doch wieder ihre Stoppschilder aufstellen.
Wer schon mal einen Brief oder ein Fax an das BKA oder eine andere Polizeibehörde geschrieben hat, den wird das Lamento aus Wiesbaden erstaunen. Innerhalb einer Woche hat in einer deutschen Polizeibehörde die Nachricht meist noch nicht einmal den Schreibtisch des Sachbearbeiters erreicht. Mit einer Antwort ist sicher zu rechnen, aber vielleicht in Wochen. Manchmal erst in Monaten.
Qotd
Wir machen nicht nur Backup, sondern auch Recovery.
Das klingt ja schonmal nicht schlecht.
Links 2010-07-15
- Einstellung
- Gutachten zur Wirksamkeit: Videoüberwachung taugt nicht – taz.de
- Drowning Doesn’t Look Like Drowning
- Wie Unternehmen Bewerber abschrecken
- ” Die Hamburger Innenbehörde hat eine Wirksamkeitsanalyse zur Kameraüberwachung auf der Reeperbahn erstellt. Das Ergebnis: Gewalttaten sind seit der Einführung um ein Drittel gestiegen. “
Watch
Zeit Online über “Watchblogs”:
All diese Seiten verbinden Expertise und aufklärerische Leidenschaft mit den Stärken der Blogs: Geschwindigkeit, Vernetzung, flexible Formen. Doch Watchblogs sind mehr als eine Plattform, auf der Medienmenschen über miese Kollegen und Verlage schimpfen. Viele Interessen- und Randgruppen dokumentieren durch Media Monitoring Diskriminierung und schaffen klare Gegenstimmen.
Inklusive einer Liste von Links. Das Problem ist: das will man alles eigentlich gar nicht wissen, davon wird einem nur schlecht.
Dieser Internetdings
Da isser!
Sehen Sie mal, da steht er!
Das ist ja frech!
Was macht der da?
Das sehen Sie doch, der fotografiert das Haus!
Ach, das ist der – dieser Internetdings, dieser –
Google!
Wir sind doch gar nicht gefragt worden, nachher kommt das ins Internet.
Astrid Paprotta | Der Mann mit der Kamera. Großartig.
Europäische Politiker betreiben Datenschutz nur sehr selektiv
Im Grunde stellt der Swift-Vertrag jeden grenzüberschreitenden Geldverkehr unter Generalverdacht. Wenn Geld fließt, über die Grenzen hinweg, dann ist das ein Vorgang, der registriert und archiviert wird. Swift selbst erledigt für die Fahnder dann den Rest, betreibt eine fünfjährige Vorratsdatenspeicherung über die Überweisungen und ihre Details, gibt diese auf Anforderung weiter. Für die Sicherheit der Bürger Europas soll sorgen, dass ein Beobachter von Swift in den USA nach dem rechten Umgang mit den Daten schauen soll. Klingt nach einer Vollzeitstelle, bei der kaum Langeweile aufkommt. Es ist sehr schwer vorstellbar, dass jede Anfrage auf ihre Legitimität und Verwendung geprüft werden könnte.
Gerechtfertigt durch Terrorprävention ließen sich so sogar ganz legale Geschäftsverhältnisse beobachten und die so gewonnenen Daten zum Vorteil US-amerikanischer Firmen ausnutzen. Industriespionage auch unter Freunde hat eine lange Tradition: US-Geheimdienste spionierten mit angelsächsischer Hilfe über Jahrzehnte europäische Unternehmen aus und gaben ihre Erkenntnisse an US-Unternehmen weiter, um diesen übrigens erfolgreich Wettbewerbsvorteile zu verschaffen. Ob die USA dieses berüchtigte, Echelon genannte Programm wirklich aufgegeben haben, nachdem die Praxis im September 2001 im EU-Parlament öffentlich gemacht und mit einem offiziellen Protest kommentiert wurde, ist eine Frage des Vertrauens.
Swift-Abkommen: Freibrief für die Datensauger aus den USA – SPIEGEL ONLINE

[...] Oliver: Tags: agility Trackback Url anzeigen RSS Feed der Kommentare dieses [...]