Heute geht ein für uns sehr bewegtes Jahr zu Ende.
Schwangerschaft, Geburt und die ersten Monate mit Sebastian haben unser Leben umgekrempelt wie noch nichts zuvor. Zum Positiven hin auf jeden Fall. Auch wenn es natürlich die damit verbundenen kleineren und größeren Sorgen gibt, so überwiegen doch immer Glück, Freude und auch ein wenig Stolz beim Anblick des Kleinen.
Ich wünsche mir für 2010, dass das so bleibt. Und euch und euren Familien viel Gesundheit, Glück und immer eine Reservewindel in Reichweite.
In meiner mittlerweile achtjährigen Mutter-Karriere durfte ich zahlreichen Unfällen beiwohnen, bei denen Haut und Zähne auf der Strecke blieben. Und deshalb lasse ich Sie nun an meinem doch schon reichen Erfahrungsschatz teilhaben mit ein paar Tipps, worauf man im Falle eines Falles achten muss.
Was richten wir an, wenn wir kleinen Kindern Massen von Spielzeug anbieten, von dem niemand sich wünschen kann, es wäre lebendig? Andererseits: Wollten Kinder nicht immer schon genau das, was die Erwachsenen ihnen vorzuenthalten versuchten? Mag sein. Aber vielleicht sollten wir uns die Frage stellen, warum wir möchten, dass unsere Kinder ihre freie Zeit hauptsächlich mit Monstern und vollautomatischen Puppen verbringen.
Doch, wie schützen die Flattertiere ihre eigenen sensiblen Ohren ?
"Was die Tiere machen, sie haben spezielle Mittelohrmuskulatur, die in dem Moment die Empfindlichkeit des Hörsystems herabsetzen. Die hören sozusagen kaum was, wenn sie einen Laut produzieren."
Eine praktische Erfindung der Natur auch in der Menschenwelt, meint die Fledermausexpertin Mirjam Knörnschild und erklärt die überraschende Parallele zwischen Dschungel und Kinderzimmer:
"Bei Babys ist das übrigens auch so, wenn die schreien, nehmen sie die gleichen Mittelohrmuskeln. Also, die hören auch wesentlich schlechter, wenn sie in voller Lautstärke brüllen! Die halten das gut aus!"
Bei den Eltern funktioniert das sogar noch besser. Die sind noch Stunden später taub.
In anderen Spielsachen wurden noch bedenklichere Stoffe gefunden: Formaldehyd in der Piratenbettwäsche von Playmobil, der Farbbaustein Anilin in drei Handspielpuppen und in einer Spielfigur ein Flammschutzmittel, das seit 2008 sogar in Elektrogeräten verboten ist. Manche dieser Stoffe können Krebs auslösen, andere das Hormonsystem beeinflussen oder das Immunsystem schädigen. Zwar schnitten unter den 72 getesteten Kinderspielzeugen auch einige zufriedenstellend ab, insgesamt aber lautet der Befund: Mängel sind eher die Regel als die Ausnahme.
Ich kann da auch ein Lied davon singen… Die Zähne meines 11 jährigen sind allerdings alle noch drin!