Lange galten Netzarbeiter, Blogger und Hacker nicht gerade als politisch interessiert, sondern als bleiche, sozial isolierte Grottenolme, die in Computerräumen hausen. Oder aber als berufsjugendliche Dampfplauderer, die damals, zu Dotcom-Zeiten, massenweise Risikokapital verschwätzt haben.
In jedem Fall jedoch nicht als Gruppe, die gemeinsame politische Anliegen teilt. Doch die aktuelle Gesetzgebung, von den Internetsperren für Kinderpornografie bis hin zu Debatten um digitale Urheberrechte hat in der Netzgemeinde für Unruhe und Zorn gesorgt – und hat sie im Interesse einer freien, digitalen Gesellschaft zusammengeschweißt.
Präsentationen mal anders. Statt einer herkömmlichen Slideshow kann man mit Prezi eine einzige große Folie basteln, auf der dann hin- und hergeschwenkt und –gezoomt wird.
Die Verbraucherzentrale NRW weist zudem darauf hin, dass die TV-Sender mit der CI-Plus-Technik den "heimischen Umgang mit ihren Sendungen besser kontrollieren" könnten. Das könne den Zuschauern im Vergleich zum derzeitigen CI-System erhebliche Verschlechterungen bescheren. Denn mit CI+ biete sich die beispielsweise Möglichkeit, wesentliche Funktionen eines modernen Festplattenrecorders beliebig zu sperren: So könnten die TV-Sender etwa festlegen, dass eine Sendung überhaupt nicht aufgezeichnet werden kann ("no copy"), ein aufgenommener Spielfilm nach fünf Tagen automatisch gelöscht wird, Werbeblöcke nicht schnell "vorgespult" werden können ("ad-skipping") oder eine zeitlich versetzte Wiedergabe ("Timeshift") unmöglich gemacht wird.
Dieses ganze Thema Digital-, HD- und Pay-TV ist so dermaßen kaputt und zu Tode reguliert, dass man eigentlich nur einen sehr, sehr weiten Bogen darum machen kann.
Und bald werden sie alle über das böse Internet schimpfen, weil ihre erfolglosen Geschäftsmodelle die Kunden vergraulen.
Ab dem 1. August müssen die Internetprovider, also die Anbieter von Internetzugängen, technisch aufrüsten. Künftig sollen sie in der Lage sein, die Internetnutzung ihrer KundInnen unmittelbar an die Behörden zu übertragen.
Von der «Echtzeit-Überwachung der kompletten Kommunikation des Breitband-Internetanschlusses» ist in den Dokumenten die Rede. Konkret kann künftig das gesamte Surfverhalten einer Nutzerin oder eines Nutzers abgefangen werden, sofern gegen die Person ein entsprechendes Strafverfahren eröffnet worden ist. Der Staat liest Diskussionen in Chats oder Einträge in Foren mit, hört bei Gesprächen über Dienste wie Skype mit oder guckt zu, sobald die Person eine Webcam aktiviert.
Und nix mit “nur schwere Straftaten”:
Auch die nun in der IP-Richtlinie vorgesehene Überwachung des Internetverkehrs können Untersuchungsbehörden einsetzen – gegen mutmassliche TeilnehmerInnen einer unfriedlichen Demonstration beispielsweise oder gegen SozialhilfebezügerInnen, die des Missbrauchs verdächtigt werden.
Hier ist nicht von China oder dem Iran die Rede, sondern von der Schweiz. Und erfahren sollen hätte davon eigentlich niemand.
SpOn: Die Erderwärmung soll im Vergleich zur vorindustriellen Zeit zwei Grad nicht überschreiten: Auf eben dieses Ziel einigten sich nun die G-8-Staaten und wichtige Schwellenländer. Doch wie die Vorgabe erreicht werden soll, bleibt offen.
Vorschlag: Einfach dann bei +2 Grad ein Stoppschild hinstellen, wird schon helfen.
Help projects like:
Discovering Dengue Drugs - Together,
FightAIDS@Home,
Help Conquer Cancer,
Human Proteome Folding 2,
Nutritious Rice for the World,
The Clean Energy Project